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Nachrichten aus Kaliningrad Nr. 9 - September 2010 - 18. Jahrgang Montag, 06. September 2010
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Umweltschutz 02. 02. 2010
Kampf für Ordnung und Sauberkeit
![]() Wilde „Mülldeponien“ bieten einen abstoßenden Anblick. Die ungesetzliche Müllentsorgung muss mit viel härteren Strafen geahndet werden. Foto: Kinfa Gouverneur Georgij Boos hat auf einer der letzten Sitzungen der Gebietsregierung erneut das Thema der so genannten „wilden Mülldeponien“ aufgegriffen.
Er wies darauf hin, dass sich Geldstrafen als wenig wirkungsvoll erwiesen hätten. Obwohl im vergangenen Jahr insgesamt 19,6 Millionen Rubel an Bußgeldern kassiert worden wären, stoße man trotzdem auf wilde Müllhaufen auf Schritt und Tritt. „Ich habe mir vorgenommen, den Müll selbst zu fotografieren und die Verantwortlichen dann zur Rechenschaft zu ziehen!“, sagte Boos in ziemlich aufgebrachter Tonlage.
Gleichzeitig lobte Boos Verkehrspolizisten, die sich für die Sauberkeit auf dem Straßen einsetzen und Autofahrer, die ihre Zigarettenstummel und sonstigen Müll durch die Fensterscheibe ihres Wagens „entsorgen“, mit Bußgeld belegen. Boos schlug vor, 75.600 Rubel aus dem Regionshaushalt bereitzustellen, um solche Verkehrspolizisten mit Geldprämien auszuzeichnen. Dies teilte der Pressedienst der Gebietsregierung mit.
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