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Nachrichten aus Kaliningrad Nr. 9 - September 2010 - 18. Jahrgang Montag, 06. September 2010
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Grenze 02. 02. 2010
Mit EU-Unterstützung
![]() Etienne Claeye, der Kooperationsleiter zwischen der EU und Russland, präsentiert Schilder, die eine finanzielle Beteiligung der Europäischen Union am Bau des neuen Grenzübergangs belegen. Foto: Grenzschutz-Pressestelle. Für 13,3 Millonen Euro aus der EU-Kasse sind unweit von Mamonovo/Heiligenbeil Zollabfertigungsterminals, ein Heizwerk und alle notwendigen Versorgungsleitungen eingerichtet worden.
Somit ist der Valutateil des Vertrages „Bau des Grenzübergangs Mamonovo-2 – Grzechotki“ erfolgreich umgesetzt worden. Die Abnahme der fertigen Objekte erfolgte durch eine Delegation der Europäischen Kommission in Russland, mit dem Leiter des gemeinsamen Kooperationsprogrammes EU-Russland, Etienne Claeye, an der Spitze. Die Beamten würdigten die hohe Qualität der geleisteten Bauarbeiten und stellten fest, dass der Grenzübergang allen modernen Anforderungen und Normen entspricht.
Trotzdem wird der Grenzübergang erst in einigen Monaten für Reisende und den Kraftfahrzeugverkehr eröffnet werden. Der Grund dafür ist, dass der Rubelteil des oben erwähnten Vetrages im Wert von 227,5 Millionen Rubel aus dem russischen Föderalhaushalt erst im Mai des laufenden Jahres abgeschlossen werden soll. Aber auch danach wird der Grenzübergangspunkt noch zahlreiche Genehmigungen bei verschiedenen Ämtern – von der technischen Aufsichtsbehörde Rostechnadsor bis zum Grenzschutz – beantragen und erhalten müssen. Zur Information: Der Punkt „Bau und Eröffnung des Grenzübergangs Mamonovo-2 – Grzechotki“ wurde seinerzeit ins föderale Entwicklungsprogramm „Staatsgrenze 2003 bis 2010“ aufgenommen. Die geplante Durchlasskapazität ist laut Projektunterlagen bei 4.000 Kraftfahrzeugen, davon 1.250 Lkws, 2.600 Pkws und 150 Bussen pro Tag angesetzt. Für Kraftfahrzeuge sind hier mehr Fahrstreifen als sonst vorgesehen: je vier in der Ein- und Ausreiserichtung für Pkws, je zwei für Busse und je sieben für Lkws.
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