Kultur
29. 09. 2017
„Keine Restauration, bloß eine Ausbesserung...“
Die Großskulptur „Die kämpfenden Wisente“ des deutschen Bildhauers August Gaul (1869-1921) ist halbwegs repariert worden – zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkrieges.

Viele Kaliningrader Bürger sind der Meinung, dass Stadt und Gebiet bei der Sanierung dieser Skulptur nicht so knauserig hätten sein sollten. „Teuer blinkt, billig stinkt“, sagen sie. Foto: I.S.
Allerdings wird die Qualität der gemachten Arbeit am Denkmal durch viele Kaliningrader Bürger bemängelt. Sie sagen, ein paar Defekte an den Figuren der Tiere seien nicht sorgfältig genug geflickt worden.

Die regionale Denkmalschutzbehörde antwortet darauf, dass die erfolgte Ausbesserung eben keine richtige Restauration, sondern bloß eine Ausbesserung gewesen sei und lediglich 350.000 Rubel gekostet habe. Der Wert einer Restauration wäre nicht unter 8 Millionen Rubel gelegen.

Nach den Worten des Leiters der Denkmalschutzbehörde, Jewgenij Maslow, gelang es seiner Institution eine Ausbesserung der „Kämpfenden Wisente“ durchzusetzen, erst nachdem dieses Denkmal ins Föderaleigentum überführt worden war.

Erst dann sah die Föderalagentur zur Verwaltung von Staatseigentum die Notwendikeit einer Ausbesserung dieses und drei weiterer im Gebiet befindlicher Denkmäler ein und stellte dem Gebiet dazu rund zwei Millionen Rubel zur Verfügung.




Devisenkurse: 29. 09. 2017
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Quelle:Russ. Zentralbank