Wirtschaft
30. 12. 2015
Stilles Ende des AKW-Projekts
Die Zentralregierung habe nicht vor, den Bau des Atomkraftwerks im Kaliningrader Gebiet wieder aufzunehmen. Das hat der russische Energiewirtschaftsminister, Alexander Nowak, nach einer Beratung mit der Gebietsregierung bekannt gegeben.

Das großangelegte AKW-Projekt ließ lediglich dieses schöne Modell und das Bedauern über Millionen von nutzlos verbauten Rubeln zurück. Foto: I.S.
Davon berichtet die Webseite newkaliningrad.ru. „Es kommt jetzt viel mehr darauf an, die Energiesicherheit im Kaliningrader Gebiet zu gewährleisten“, teilte der Minister mit. „Dazu werden bestehende Energieobjekte umstrukturiert, um zusätzliche Kapazitäten im Hinblick auf die zukünftigen Belange, wie die Energieversorgung während der WM 2018, zu schaffen.“

Die Webseite rugrad.eu betonte einmal, dass die Zukunft des im Bau befindlichen Kaliningrader AKW von einem polnischen Investor abhing. Einige Entscheidungsträger versuchten sogar, weitere Investoren für die Umsetzung des AKW-Projektes zu gewinnen, indem sie die Aktien der Gesellschaft „Baltijskaja AES“ über einen bestimmten Zeitraum weiter emittieren ließen. Der Versuch misslang jedoch.

2014 wurde das Vorhaben, im Kaliningrader Gebiet ein AKW zu bauen, in Übereinstimmung mit dem Beschluss des russischen Präsidenten vom 26. Juni 2013 auf Eis gelegt.




Devisenkurse: 30. 11. 2018
1 EUR = 75,7500 Rbl
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Quelle:Russ. Zentralbank