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Nachrichten aus Kaliningrad
Nr. 5 - Mai 2013 - 21. Jahrgang Donnerstag, 23. Mai 2013 |
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Mensch und Natur 01. 08. 2012
Bußgeld bei „Schäden“ am Wildtierbestand
Die Direktion des Nationalparks Kurische Nehrung hat einen Erlass des russischen Umweltschutzministeriums bekannt gegeben, in dem es um Geldstrafen für Schäden an dem Wildtierbestand geht.
![]() Elche kann man auf der Nehrung an den Fingern abzählen. Foto: I.S. Demnach soll ein Autoraser, dem auf der Nehrung ein Elch unter die Räder gekommen ist, 40.000 Rubel oder umgerechnet ca. 1.000 Euro zahlen.
Viel härter werden Wilddiebe bestraft: Hat man beispielsweise im Nationalpark einen Elch illegal erlegt, muss man 200.000 bzw. 5.000 Euro hinblättern. Für ein überfahrenes oder angeschossenes Wildschwein werden Geldstrafen in Höhe von 15.000 bis 75.000 Rubel (375 bis 1.875 Euro), für ein Reh 20.000 bis 100.000 Rubel (500 bis 2.500 Euro) und für einen Hirsch 30.000 bis 150.000 (750 bis 3.750 Euro) angesetzt. Weiteren Angaben der Direktion zufolge zählt der derzeitige Wildtierbestand auf der Kurischen Nehrung 10 Elche, 118 Wildschweine, 168 Rehe und 62 Hirsche. |
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