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Nachrichten aus Kaliningrad
Nr. 5 - Mai 2013 - 21. Jahrgang Dienstag, 21. Mai 2013 |
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Aktuelles 29. 03. 2012
Putin bleibt in Kaliningrad unter 50 Prozent
Bei der Präsidentschaftswahl am 4. März haben 47 Prozent der Kaliningrader Wähler für Wladimir Putin gestimmt.
![]() In der Marinestadt Baltijsk/Pillau machen Angehörige der Baltischen Flotte von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Foto: I.S. Das ist, Moskau und St.Petersburg ausgenommen, das niedrigste Putin-Ergebnis in ganz Russland. Ihm folgen der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Gennadij Sjuganow mit 23% und der unabhängige Kandidat Michail Prochorow mit 18% der Stimmen.
In den drei Kaliningrader Stadtbezirken Leningradskij, Moskowskij und Zentralnyj bekam Putin 46,5%, 48,6 % bzw. 45,9 % aller Stimmen. Nur durch die vergleichsweise breitere Unterstützung durch die Landbevölkerung – vorwiegend im Osten des Gebiets – konnte Putin bei der Wahl unterm Strich 52,6 Prozent der Wählerstimmen für sich gewinnen. In einigen Bezirken des Gebiets fiel der Prozentsatz der Pro-Putin-Stimmen höher aus: in Nesterow/Ebenrode lag er bei 60%, in Osjorsk/Darkehmen bei 63% und in Neman/Ragnit sogar bei 64%. Für den Präsidentschaftskandidaten der rechtspopulistischen Partei LDPR, Wladimir Schirinowskij, stimmten im westlichsten Gebiet der Russischen Föderation 7,79% der Wähler – bei einer Wahlbeteiligung von 59,32%. Insgesamt nahmen an den Wahlen 457.000 Gebietsbewohner teil. Am wenigsten Vertrauen und Unterstützung brachten sie dem Vorsitzenden der linksliberalen Partei „Gerechtes Russland“ entgegen: Sergej Mironow bildete mit mageren 3,5% der Stimmen das Schlusslicht der Präsidentschaftswahl. Im gesamtrussischen Votum hat Putin die Präsidentschaftswahl mit 63,6% der Stimmen bereits im ersten Wahlgang sicher gewonnen. Ihm folgen Sjuganow mit 17,18% und Prochorow mit 7,98%. Schirinowskij erreichte 6,22% und Mironow 3,85% der abgegebenen Stimmen. |
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