Aktuelles
29. 03. 2012
Putin bleibt in Kaliningrad unter 50 Prozent
Bei der Präsidentschaftswahl am 4. März haben 47 Prozent der Kaliningrader Wähler für Wladimir Putin gestimmt.

In der Marinestadt Baltijsk/Pillau machen Angehörige der Baltischen Flotte von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Foto: I.S.
Das ist, Moskau und St.Petersburg ausgenommen, das niedrigste Putin-Ergebnis in ganz Russland. Ihm folgen der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Gennadij Sjuganow mit 23% und der unabhängige Kandidat Michail Prochorow mit 18% der Stimmen.

In den drei Kaliningrader Stadtbezirken Leningradskij, Moskowskij und Zentralnyj bekam Putin 46,5%, 48,6 % bzw. 45,9 % aller Stimmen. Nur durch die vergleichsweise breitere Unterstützung durch die Landbevölkerung – vorwiegend im Osten des Gebiets – konnte Putin bei der Wahl unterm Strich 52,6 Prozent der Wählerstimmen für sich gewinnen. In einigen Bezirken des Gebiets fiel der Prozentsatz der Pro-Putin-Stimmen höher aus: in Nesterow/Ebenrode lag er bei 60%, in Osjorsk/Darkehmen bei 63% und in Neman/Ragnit sogar bei 64%.

Für den Präsidentschaftskandidaten der rechtspopulistischen Partei LDPR, Wladimir Schirinowskij, stimmten im westlichsten Gebiet der Russischen Föderation 7,79% der Wähler – bei einer Wahlbeteiligung von 59,32%. Insgesamt nahmen an den Wahlen 457.000 Gebietsbewohner teil. Am wenigsten Vertrauen und Unterstützung brachten sie dem Vorsitzenden der linksliberalen Partei „Gerechtes Russland“ entgegen: Sergej Mironow bildete mit mageren 3,5% der Stimmen das Schlusslicht der Präsidentschaftswahl.

Im gesamtrussischen Votum hat Putin die Präsidentschaftswahl mit 63,6% der Stimmen bereits im ersten Wahlgang sicher gewonnen. Ihm folgen Sjuganow mit 17,18% und Prochorow mit 7,98%. Schirinowskij erreichte 6,22% und Mironow 3,85% der abgegebenen Stimmen.




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Quelle:Russ. Zentralbank